Wie dringend notwendig die Lösung des Palästinaproblems ist, wie sehr das arabische Volk von Palästina eine eigene staatliche Heimstatt braucht, hat der israelische Mordfeldzug im Sommer 1982 deutlicher denn je vor Augen geführt. Millionen Palästinenser leben heute fern ihrer Heimat, vertrieben seit vielen Jahrzehnten, Opfer eines imperialistisch-zionistischen Komplotts. Dieses Volk hat einen Anspruch auf die Verwirklichung seiner nationalen Rechte. Das ist die historische Wahrheit!
Palästina – jenes Land zwischen dem Mittelmeer und dem Toten Meer, zwischen der Sinaihalbinsel und dem heutigen Libanon – wurde seit der Jahrhundertwende, im Rahmen imperialistischer kolonialer Expansion, zu einem Brennpunkt der Weltpolitik. Der Imperialismus strebt seit jener Zeit danach, diese Landbrücke zwischen Europa, Asien und Afrika dem eigenen Machtbereich zuzuordnen.
Zum Komplizen des Imperialismus wurde seit der Jahrhundertwende der Zionismus, eine nationalistische Bewegung in der jüdischen Bourgeoisie, benannt nach dem Hügel Zion im Südosten Jerusalems. Für ihre Ziele mißbrauchten die Zionisten von Anfang an die jüdischen Opfer antisemitischer Verfolgungen, wie sie für viele kapitalistische Staaten charakteristisch waren. Wie die Geschichte belegt, haben die Zionisten in der Zeit der kolonialen Expansion planmäßig die rücksichtslose Eroberung Palästinas in Angriff genommen und schließlich den Staat Israel geschaffen, der den Frieden im Nahen Osten gefährdet. (…)

Vorwort
JahrSeitenFormatISBN
198350Broschüre/

Notizen

Inhalt

Vorwort
PLO: Der Kampf geht weiter
Der Weg zum Frieden
Wie das Palästinaproblem entstand
Der Spruch von Flushing Meadow
Aus der Geschichte des Nahostkonflikts
Terror und Gewalt als israelische Doktrin
Israel im Komplott mit Washington
Widerstand in Israel
UNO an der Seite der Palästinenser
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